Trigger

Eine halbe Stunde für den Frieden. Miteinander beten – schweigen - singen

Corona bedingt konnte nach langer Pause endlich wieder das monatliche ökumenische Friedensgebet stattfinden. Das Interesse war groß und fand draußen bei herrlichem Wetter im Garten des Dreifaltigkeitsklosters statt.
Es war ein frohes „Wiedersehen“ und eine wohltuende Atmosphäre zu spüren, aber auch ein Aufatmen wahrzunehmen, dass in Deutschland die Pandemie hoffentlich weiterhin zurückgeht.
Begonnen wurde das Gebet mit dem Lied:  
 „E I N E R  hat uns angesteckt mit der Flamme der Liebe...“
Jesus Christus hat sich in Liebe verschenkt,  damit auch wir brennen für sein Reich.

Die Frage: „wieviel (Un-)friede schafft Corona“? sollte durch den Gottesdienst führen.
Statements vom Vorbereitungsteam zeigten beide Seiten, negative wie Krankheit und Verlust, aber auch positive Herausforderungen und Gewinn z.B mehr Zeit füreinander zu haben, Achtsamkeit für die kleinen Dinge im Alltag neu zu lernen...
Corona stellt Fragen, stellt unser Leben in Frage. Was möchte ich lernen und wie ist meine Antwort?

Voller Hoffnung auf baldige Normalisierung hat eine Teilnehmerin die letzte Liedstrophe umgedichtet:

        K - E I N E R !!!  hat uns angesteckt,
        denn wir tragen die Maske.
        Abstand halten, klappt perfekt, und das ist gut.
        Wer sich selber schützt, schützt damit auch andre.
        Wer auf Gott vertraut, ist niemals allein!

Text: Sr. Lucia Reyering
Foto: Sr. Petra Lioba Rimmele