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Theresia Messner – ihre Mission war die anderen zur Mission auszubilden

Ilga Ahrens, Mitglied der Lebensgemeinschaft der Steyler Missionsschwestern hat im Dreifaltigkeitskloster in der vierteljährlichen Reihe „Mittwochs für Frauen“ spannende, fundierte und berührende Einblicke in das Leben der ersten Generaloberin der Steyler Missionarinnen gegeben. Sr. Hildegard begrüßte Ilga Ahrens mit den Worten, dass wohl jede, der zahlreich anwesenden Schwestern ihr eigenes Bild von Sr. Theresia Messner im Hinterkopf hat. Dies wurde durch zustimmendes Murmeln und Schmunzeln bestätigt. Dennoch gelang es der Referentin durch fundiertes Wissen viele neue Aspekte aufzuzeigen. Berührend war die Schilderung des jungen Mädchens, das mit dem Kreuz in die Berge ging um die Welt zu segnen. Beeindruckend war die Schilderung des Organisationstalents, der Energie und Leidensbereitschaft mit der Sr. Theresia trotz größter gesundheitlicher Einschränkungen die Gemeinschaft leitete und 121 Niederlassungen im In- und Ausland gründete. Aber auch die Laienfortbildung lag ihr am Herzen, so kamen 39 855 Frauen zu Exerzitien ins Kloster. Auch nach dem Ende ihrer Zeit als Generaloberin engagierte sie sich weiter in der Briefmission und Zeitungsarbeit. Außerdem kümmerte sie sich um einsame, kranke Mitschwestern. Immer wieder ergänzten die anwesenden Schwestern den Vortrag, z.B. durch den Hinweis, dass nur das tiefe Verhältnis mit Gott diesen Weg ermöglicht hatte oder, dass ein großes Thema die friedliche Trennung der Schwestern von den Brüdern war. Interessant war auch ein Beitrag Sr. Waldemaris Rössles, die Briefe Sr. Theresias übersetzt hatte, ebenso wie Sr. Ortruds, die sehr anschaulich über Briefe von Nikolaus Blum berichtete. Viele Schwestern vertieften sich am Ende des Abends noch in die in der Mitte ausliegenden Stationen zum Lebensweg und tauschten sich über das Gehörte aus.

Text und Fotos: Gerlinde Wruck